Wie kann eine hochwertige medienpädagogische Praxis vor dem Hintergrund vielfältiger und teilweise widersprüchlicher gesellschaftlicher Erwartungen gestaltet werden?

Diese Frage stand im Mittelpunkt unseres Symposiums auf der diesjährigen Jahrestagung der DGfE-Sektion Medienpädagogik in Wien. Mareike Thumel und Anna Tabeling (HAWK Hildesheim / Holzminden / Göttingen) sowie Andreas Dertinger und Maike Tischendorf (Universität Bremen) präsentierten und diskutierten erste Ergebnisse des Verbundprojekts KiLeif.

Diese verdeutlichen, dass die frühe Medienbildung mit vielfältigen gesellschaftlichen Erwartungen konfrontiert ist. Diese sind teilweise widersprüchlich und können in der pädagogischen Praxis nicht gleichermaßen erfüllt werden. Es stellt sich die Frage, wie pädagogische Fachkräfte mit diesen unterschiedlichen Anforderungen umgehen und diese in der Praxis bewältigen. Gleichermaßen betonen diese empirischen Hinweise die Relevanz, das Verständnis einer frühen Medienbildung empirisch und theoretisch zu klären – bzw. dieses Verständnis zu aktualisieren.